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Musik

VOLLES BRETT!!!

Habe mir heute "volles Rohr" nur Death Metal reingezogen. Das entspannt unheimlich XD

Bin viel weniger aggressiv als heute früh XD 

20.1.08 21:09


Sex Machineguns - JAPAN

Ich bin ja bekennender Metal-Fan und höre zudem auch gern japanischen Rock. Habe vor einer Weile endlich nen Download-link gefunden, wo ich mir zwei Alben von der geilsten japanischen Power-Metal Band Japans was saugen konnte.

Das geilste Lied ist "JAPAN", ich versteh natürlich den Text nicht, hab auch nirgendwo eine Übersetzung gefunden, aber das Lied ist geilooooo!

Der Sänger, Anchang, der kann so unschuldig lachen, andererseits singt der soooo schweinische Sachen manchmal... XD

Hier mal der Text, wenn wer japanisch kann, einfach mal übersetzen und mir die Übersetzng schicken XD

 

RICE wa suki ka, JAPAN no otoko nara
POWER wo tameruze, ashita no RISING SUN
CHICKEN wa suki ka, BODY ni iize
SLIM na karada wa, omae no tame ni

Yume wo misete yo, futari no yume
DON'T CLOSE YOUR EYES
I'M ON FIRE YOU NEED FIRE
JUST TONIGHT...
I'M THE TRIGGER!

JAPAN JAPAN JAPAN
Itoshii onna ga nemuru machi
JAPAN JAPAN JAPAN
Shinjita ai ni, massugu ni
JAPAN JAPAN JAPAN
Gohan wo tabete tsuyoku nare
JAPAN JAPAN JAPAN
I'M THE FIRE
"I LIVE IN JAPAN"

EVERYDAY EVERYNIGHT, HARD na mainichi
Utauze SING A SONG, omae ni LOVE SONG
HOLD ME TIGHT konya wa, omae to ALL NIGHT LONG
Aishite KISS shite, NEVER NEVER CHANGE

Egao misete yo, ore no tame ni
DON'T CLOSE YOUR EYES
I'M ON FIRE YOU NEED FIRE
JUST TONIGHT...
I'M THE TRIGGER!

JAPAN JAPAN JAPAN
Itoshii onna wo mamori nuite
JAPAN JAPAN JAPAN
Motto tsuyoku daite
JAPAN JAPAN JAPAN
Misoshiro nomindara omoi dashite
JAPAN JAPAN JAPAN
I'M THE FIRE

Ore ga shindemo, omae wa shinu na, daite yaru, gyuu---u

Yume wo misete yo, futari no yume
DON'T CLOSE YOUR EYES
I'M ON FIRE YOU NEED FIRE
JUST TONIGHT...
I'M THE TRIGGER!

JAPAN JAPAN JAPAN
Itoshii onna wo dakishimete
JAPAN JAPAN JAPAN
Motto tsuyoku tsuyoku
JAPAN JAPAN JAPAN
Omae no tame ni ikite yuku
JAPAN JAPAN JAPAN
I'M THE FIRE

EXOTIC na yoru ni, JAPAN, anata to futari, JAPAN
EXOTIC na yoru ni, JAPAN, omae to... OH
JAPAN, JAPAN
FIRE!!
JAPAN

 

20.1.08 13:57


last.fm

Mein last.fm funzt nicht mehr richtig, schon seit fast zwei Wochen. Ich hab auch schon die Software deinstalliert und alles so ne Späße, aber nichts hilft. Da kommt dann immer der nette "crash-reporter"... Ich kann zwar Musik hören, aber des wird dann nicht gescrobbelt und last.fm hat in dem Moment natürlich keinen sonderlich großen Sinn für mich. Das einzige, das hilft, ist den PC dann neu zu starten, dann geht's, aber das ist recht mühselig... Na ja, vllt beheben die ja bald mal das Problem, es gibt nen software-update und dann klappt's. Mal schauen... Vllt liegt's auch an meinem behinderten PC, der spackt in letzter Zeit viel zu extrem rum, das stört mich ja schon nen bisschen...

 

Photobucket
20.1.08 11:43


Ach ja... Is schon schön ^^

Ich hör ja generell recht viel Musik, auf dem Weg zur Arbeit, bei der Arbeit, wenn mein Chef mal nicht da ist und auch zu Hause, sobald der Rechner an ist, hab ich immer Musik laufen. In den letzten Tagen hab ich allerdings extrem wenig Musik gehört und wenn, dann meist nur irgendwelchen Metal-Kram.

Und heute, ja, gerade eben, habe ich festgestellt, wie entspannend so ein bisschen EBM, Industrial, Darkwave und Synthpop aber auch Elektro ist. Ich sollte mir mehr Zeit dafür nehmen, eine ausgewogene Playlist zu erstellen, statt immer nur stumpf In Flames zu hören XD

Na ja, wird schon ^^

 

Photobucket

Keine Ahnung warum, aber mir geht's grad erstaunlich gut, bin mental ausgeglichen, zwar ein bisschen gestresst und platt von der Arbeit, aber mir geht's heute echt gut. Da freu ich mich. ^^

 

9.1.08 19:32


Blinded Colony - Bedtime Prayers, zum zweiten ^^

Also, die CD ist seit Mittwoch da und ist endgeil!

Hat sich gelohnt und ich kann die CD nur weiterempfehlen, jeder der melodic death metal mag wird diese CD mögen, glaube ich XD

Na ja, die nächste Platte der Band wird für mich dann wohl eher uninteressant sein, denn der neue Sänger der Band sieht aus wie so'n Emo... Schlimm...

So, das war's für heute, denke ich, hab Kopfschmerzen... Bis denne ^^ 

7.12.07 23:26


Blinded Colony - Bedtime Prayers

Da es nun fast schon ein ganzes Jahr her ist, seit ich Blinded Colony im Movie in Bielefeld Live erleben durfte, dachte ich mir, ist es nun an der Zeit, mir endlich mal das mittlerweile nicht mehr ganz so aktuelle Album der jungen Schweden zuzulegen.

Aber vorher schockierte mich ein Blick auf die myspace-Seite der Band:

Der Sänger Johan Schuster (der übrigens ein ganzes Jahr jünger ist als ich, was hab ich bloß falsch gemacht, dass ich nich schon in ner Band spiele???) hat die Band zwischenzeitlich verlassen, was ich persönlich sehr schade finde, da er nicht nur schreien sondern auch schön clean singen kann...

Deshalb ja auch der Kauf des Albums, denn da hat er ja noch mitgemacht. Ich hoffe mal, dass die CD bald ankommt... Ich hab schon einige Reviews dazu gelesen und muss sagen: Drauf geschissen! Die Bands, von denen Blinded Colony angeblich "geklaut" haben sollen, kenn ich zwar vom Namen her, aber sonst sind die mir bis auf In Flames recht wurscht. Mal schauen. Ich lass mich überraschen. Zwei wirklich gute Songs sind auf jeden Fall auf dem Album:

Once bitte, twice shy und My halo

Wirklich sehr geil, hör ich schon seit fast zwei Stunden rauf und runter, weil die Songs glücklicherweise zum kostenlosen Download auf der myspace-Seite der Schweden stehen.

Sollte die CD wider erwarten nicht so toll sein, werd ich das hier sicherlich niederschreiben. Bis dahin geh ich mal davon aus, dass der Rest so gut ist, wie das, was ich Live gesehen hab.

Gute Nacht! 

4.12.07 00:19


Wacken Open Air 2007

Da ich ja nun endlich die Running Order habe, mache ich schon einmal eine Liste, welche Bands ich gesehen habe. Bei den kursiv formatierten Bands bin ich mir nicht mehr komplett sicher.

Donnerstag, 02. August

1. Rose Tattoo
2. Sodom + guests
alles danach weiß ich nicht mehr XD

Freitag, 03. August

1. Amorphis
2. Therion
3. Turbonegro
4. Enslaved
5. Blind Guardian
6. Belphegor
7. Dimmu Borgir

Samstag, 04. August
1. Sacred Reich (zumindest die letzten zwei Songs)
2. Moonspell
3. Dir en grey
4. Rage (so vom Rande...)
5. Destruction + guests (mit dem mad butcher, sehr eklige Geschichte...)
6. Immortal
7. In Flames
8. Cannibal Corpse (zumindest stückweise...)
9. Subway to Sally (nur gehört, nicht gesehen)

Jetzt fehlt nur noch die ausführliche Review zu den einzelnen Festivaltagen, herrlich...

10.11.07 17:16


Running Order vom Wacken 2007

Jaaaaaaaa, endlich habe ich sie, die Running Order!!! Jetzt kann ich endlich meine Wacken-Review zu Ende schreiben, aber erst kümmer ich mich um den Haushalt, das abtippen kann ich auch später in Ruhe erledigen. Oh, essen muss ich auch, hab ganz schön hunger....
7.11.07 15:55


endlich...

Jaaaaaaaaaa, meine Charts sind da!

Wider erwarten ist heidi. sehr weit abgeschlagen auf Platz 6 gelandet, aber jealkb ist auf Platz 1 und D'espairsRay auf Platz 2, so falsch lag ich mit meiner Vermutung also nicht ^^

Die Charts im Einzelnen, zumindest die aktuellen Top-Ten:


1
jealkb
153

2 Spielen DéspairsRay
121

3
SEX MACHINEGUNS
79

4
Psycho le Cému
78

5 Spielen Silverchair
54

6
heidi.
52

7
仙台貨物
51

8 Spielen ムック
47

9 Spielen Malice Mizer
39

10 Spielen BUCK-TICK
37

 

Sop, hoffentlich dauert es nächste Woche nicht wieder so lange, bis die Charts da sind. Einen Favoriten habe ich bereits für Platz 1, sofern sich mein Hörverhalten in dieser Woche nicht noch großartig ändert: Die Ärzte, von denen hab ich derzeit an die 200 mp3's auf der Festplatte, die ich letzte Nacht komplett durchgehört habe, als ich nicht schlafen konnte...

Werde mich jetzt ins Bettchen legen, hab schon genug geblogged und geposted heute, es ist Zeit für's Bubu machen! XD

6.11.07 01:40


Wacken Open Air, Review Teil 1

AAAAARGGHHHHH!!!!
Bis ich die verdammte Running Order gefunden habe, schreib ich schonmal, wie wir hingefahren sind und wie wir unser Zelt aufgebaut haben, danach kommt dann endlich, mit einiger Verspätung, die Wacken-Review....


Also, los ging es am Abend des *in Kalender nachschau* 01.08.2007. Nachdem ich mir in einer endlosen Prozedur einen Schlafsack und die Isomatte meiner Eltern erschnorrt hatte, was mit erheblichem finanziellen Aufwand verbunden war, da ich ja erstmal zu meinen Eltern hinfahren musste, und meine rote Reisetasche mit allerlei Krams und Lebensmitteln vollgestopft hatte, die ich nicht alle gebrauchen konnte, machte ich mich gegen 20 Uhr Bielefelder Ortszeit auf den Weg zu Katharina.

Bei Katharina wurden dann noch einmal nähere Details besprochen, wie etwa unsere persönliche Running Order, die ich nur zu gerne hier einfügen würde, die ich aber leider nicht habe...

Gegen 21 Uhr kam Katharina's Vater in dem dunkelblauen Golf, Katharina's Bruder Stefan auf dem Beifahrersitz und bester Festivalstimmung. Von Bielefeld ging es erst einmal zum Osnabrücker Bahnhof, von wo aus unser Bus uns gen Norden bringen sollte.

Nach einem kurzen Besuch im McDonalds stieß ein junger Italiener Namens Gianni zu uns. Wir unterhielten uns mit Händen und Füßen sowie auf Englisch gepaart mit Deutsch und dem typsich westfälischen "Slang", was zu allerlei Missverständnissen führte, die jedoch schnell wieder berichtigt werden konnten.

Pünktlich um 23:30 Uhr quietschte der Bus der Bock Tours um die Kurve, hielt nach einem schnwungvollen Schlenker fast neben uns und öffnete fix seine Pforten. Unsere Taschen und Zelte und dergleichen mehr wurden schnell in den Ladeluken verstaut und es ging los. Im Bus: STIMMUNG PUR! Zumindest bei den Leuten, die nicht schon völlig betrunken oder eingeschlafen waren, aber auch bei den nüchternen Insassen des Busses hielt sich die Euphorie und Vorfreude in Grenzen, waren wohl alles stille Genießer... Stefan beschwerte sich als erstes einmal über die im Bus laufende Musik, während Katharina und ich einfach nur überglücklich waren, dass wir im Bus rauchen durften. Wer konnte schon stundenlang in einem Bus sitzen und nur alle paar Stunden bei den Pinkelpausen rauchen? Na? Richtig, niemand, sofern er kein Pseudo-Raucher war...

An diversen Rasthöfen entlang der Autobahn wurden noch ein paar Leute eingesammelt. Auf dem zweiten Rasthof waren wir ein richtiger Wacken-Konvoi: 3 Busse der Niebäumer Busgesellschaft, alle auf dem Weg zum größten Metal-Festival Europas. Und bei Gott, was waren da komische Menschen dabei... Metal-Nerds, ähnlich derer, die beim Pro7 Format "das Model und der Freak" stilsicher vorgeführt worden sind. Na ja, jedem, wie's ihm gefällt, Augen zu und durch, "es sind nur drei Tage, nicht der Rest deines Lebens!" sagte ich mir immer wieder und kletterte in den Bus zurück.

Katharina und ich hatten uns ziemlich gute Plätze im Bus ergattert, in der zweiten Reihe links, so saßen wir schön weit vorne aber nicht so weit vorne, dass wir direkt auf die Straße hätten gucken können, was besonders mich sehr beruhigte.

Die ganze Busfahrt über beschwerte Stefan sich über die Musik, er war kurz vorm explodieren, wegen des Kinder-Metals. Ich fand die Musik gut und hatte anfangs befürchtet, die ganze Busfahrt über Death Metal hören zu müssen... Ich glaube, dann wäre ich früher oder später aus dem Bus geflüchtet oder hätte mir Schokoriegel (in Ermangelung von Oropax) in die Ohren stopfen müssen.

Glücklicherweise waren die Straßen schön leer, kein Wunder, schließlich war es schon mitten in der Nacht.

Als wir durch Hamburg kamen und durch den Elbtunnel mussten ist mir zwar fast das Herz stehengeblieben, aber man muss manchmal auch Opfer bringen. Ändert aber nix daran, dass ich keine Tunnel mag, so lange wie den Elbtunnel schon mal gar nicht!

Jedoch waren wir nach einem Blick auf die Uhr recht verwundert, als wir durch sehr ländliche Landschaft fuhre. Die geplante Ankunftszeit war 6 Uhr morgens, jetzt war es aber erst kurz nach 3 Uhr nachts und wir waren nicht mehr wirklich weit von Wacken entfernt, hatten grade Itzehoe hinter uns gelassen, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe. Das "warum" bei der Frage warum die Ankunftszeit so spät war, obwohl wir doch schon fast da waren, erklärte sich, als wir um die nächste Kurve bogen und vor uns eine ellenlage Schlange stehender Autos sahen. Schön und gut. Einige der Autofahrer hatten bereits Campingstühle neben ihren Vehikeln aufgestellt und/oder tranken Vodka pur aus der Flasche, manche auch aus Gläsern oder Plastikbechern. Der Grünstreifen zu beiden Seiten der Straße glich einem Schlachtfeld, überall lagen leere Flaschen, Dosen und anderer Unrat verstreut und ich war mir sicher, dass es dort nur einmal im Jahr so aussah und zwar dann, wenn die Metal-Lawine über Schleswig-Holstein rollte... Ja gut, das aufräumen sollte meine Sorge nicht sein, für das Aufräumen hatte ich schließlich indirekt bezahlt. Schwamm drüber also.

Unser Busfahrer, ein sehr netter Kerl übrigens, rief fix den Reisveranstalter vor Ort an und klärte uns wenig später mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf, warum wir jetzt wie bestellt und nicht abgeholt auf der Straße standen. Vorher hatte es schon Mutmaßungen meinerseits gegeben, dass sich der Verkehr aufgrund verschärfter Drogenkontrollen staute (auch nur, weil ich am Wochenende zuvor eine kleine Doku über das Wacken im NDR gesehen hatte). Laut offizieller Quelle war es aber folgendes:

Aufgrund der Wetterverhältnisse der vorangegangenen Tage und Wochen war der Boden auf dem gesamten Gelände so aufgeweicht und matschig, dass man nicht mit Auto's oder Wohnwagen auf den Campground durfte, im Gegensatz zu den vorherigen Festivaljahren. Also musste man ein Auto nach dem anderen zu einem Parkplatz durchwinken, dort wurde ausgepackt und man durfte zu Fuß zum eigentlichen Gelände latschen.

Jaha, da stieg unsere Stimmung endlos, wir wurden fast euphorisch, weil wir uns natürlich auf einen langen Fußweg mit schwerem Gepäck freuten...

"Also... einige stehen hier wohl schon seit heute nachmittag. Cheffe meinte aber, wir dürften in ca. 3 bis 4 Stunden endlich da sein. Wer nicht so lange warten will darf auch ruhig zu Fuß gehen, ist nicht mehr weit, vielleicht 1 1/2 Km." klärte uns der Busfahrer nach einem weiteren Telefonat auf. Entsetztes Stöhnen und Raunen ging durch den Bus, gefolgt von einer Diskussion eines schräg hinter mir sitzenden Herrn aus Freiburg, der ernsthaft darüber nachdachte, zu Fuß zu gehen. So könnte er sich vielleicht noch einen guten Stellplatz für sein Zelt sichern. Sicher, das war eine Überlegung, die es wert war, darüber nachzudenken, sofern man kräftig genug war, tonnenschwere Zelte und Taschen durch die Gegend zu schleppen. Aber Katharina und ich schauten uns nur kurz an, schüttelten den Kopf und lehnten uns bequem zurück. "Wir ha'm ja Zeit."

Stück für Stück ging es weiter. Kurz vor sechs kamen wir mit dem Bus am Eingang vorbei. Dran vorbei? Richtig. Der Bus durfte ja nicht einfach irgendwo stehenbleiben, denn hinter unserem Bus waren noch ca. 20 weitere Busse, die sich ebenfalls um Fahrgäste und Gepäck erleichtern wollten.

In einem waghalsigen Manöver wendete unser Fahrer den großen Bus, unsere Tickets wurden verteilt und schon standen wir auf der Straße, den Blick starr auf das vor uns liegende Camping-Gelände gerichtet. Schnell Eintrittskarte gegen stylisches Armband getauscht und Full Metal Bag abgegriffen ging es ab auf's Schlachtfeld. "Shit... Wo sollen wir da bitte noch ein Zelt zwischenstellen?" An den Stellen, an denen die Zelte nicht komplett dicht an dicht standen, war der Boden derartig aufgeweicht, dass man nicht einmal gefahrlos hindurchlaufen konnte, ohne bis zu den Knien oder, schlimmer noch, bis zur Hüfte im Schlamm zu versinken. Es war zwischenzeitlich fast hell, wir waren müde und unsere Taschen waren uns natürlich viel zu schwer, als wir durch reinen Zufall eine trockene, freie Stelle auf dem Campground K entdeckten. Ja, Campground K, und das in einer Ecke, die nicht einmal sonderlich weit vom Festivalgelände UND den Bezahl-Toiletten entfernt war. Was hatten wir für ein Glück und Luxus in dieser matschigen Einöde.

Aber jetzt, wo das Stellplatzproblem gelöst war, standen wir vor der nächsten Misere: Zelte aufbauen. Weder Katharina noch Stefan hatten wirklich viel Erfahrung mit dem Campen. Aber glücklicherweise war ich so oft mit meinen Eltern zelten gewesen, dass zumindest das Iglu ein Kinderspiel für mich war bzw. gewesen wäre, wenn da nicht eine Stange zu viel dabeigewesen wäre und Katharina und Stefan meinen Anweisungen besser Folge geleistet hätten. Na ja, nach etwa 10 Minuten stand das Iglu und Stefan machte sich daran, sein mickriges Kriechzelt zusammenzubauen. Eine einzige Katastrophe. Was man auch tat, das dämliche Zelt blieb einfach nicht stehen... Tagsüber war das okay, Stefan durfte sich nachts nur nicht bewegen, dann ging das... Ach ja, Wind und Leute, die über die Schnüre stolperten, waren übrigens auch tödlich für dieses... Zelt. Ich bezweifle immer noch, ob das wirklich ein Zelt war oder nur ein übergroße Hülle für einen übergroßen Schlafsack, verstärkt mit zwei Stangen...

Nachdem Katharina und ich festgestellt hatten, dass unser Zelt doch nicht ganz korrekt aufgebaut war, dass das Überzelt leider mit der falschen Seite in die falsche Richtung zeigte und damit die Öffnungen vertauscht waren, richteten wir uns häuslich ein, aßen eine Kleinigkeit und machten ein Nickerchen...

So weit, so gut.

Nach unserem Schönheitsschlaf drehten wir eine kleine Runde über das Gelände, versuchten uns zu orientieren, kauften Toiletten-Karten, besorgten uns eine Tasse heißen Kaffee und beschlossen dann, ins "Dorf" in den Supermarkt zu gehen um ein paar Erledigungen zu machen, bevor der eigentliche Kampf, das eigentliche Festival gegen 16 Uhr seinen Auftakt auf der Black Metal Stage haben würde. Nach dem Weg ins Dorf brauchten wir nicht fragen, schließlich waren wir mitten in der Nacht durch gefahren und brauchten jetzt nur noch den vielen langhaarigen, vorwiegend schwarz gekleideten Menschen mit den Bierfahnen folgen. Es war wie eine große Herde, besser eine Ameisenstraße: Auf der rechten Straßenseite gingen Leute ins Dorf, auf der linken Straßenseite in Richtung Festivalgelände, schlängelten sich Autos und noch mehr Menschen zum Campground A-Z.

Von überall her tönten laute WACKEEEEEEENNNNNN-Rufe, gefolg von "Spiderschwein" oder "Helga". Katharina und Stefan fragten sich "Warum rufen die nach unserer Mutter?" Wir wissen es bis heute nicht, aber ich habe neulich im StudiVz in einer von vielen Wacken-Gruppen gelesen, Helga sei tot. R.I.P.
Finally kamen wir an einem Schlecker-Markt an, rauschten in das Geschäft, ich erstand einen Labello und wieder raus aus dem Laden, ab in Richtung Edeka. Wieder ein Knackpunkt: Welchen Edeka nehmen wir? Schließlich gibt es in Wacken sagenhafte zwei Edekas und massig Apotheken, eine Sparkasse und eine Volksbank. Da kann man schon gut leben, denke ich, zumindest an den übrigen 362 Tagen im Jahr, in denen das kleine Örtchen vom Metal befreit war.
Wir entschieden uns letztlich für den Edeka, der weiter weg war, in der Hoffnung, nicht noch mehr Leute wären auf die Idee gekommen, ebenfalls diesen Supermarkt aufzusuchen und wir hätten vielleicht nicht so eine lange Schlange vor uns. Tja, falsch gedacht. So viele Menschen... Das war beinahe beängstigend. Ich hatte einen Moment lang das Gefühl, ich befände mich in einer Krisengegend und die gesamte Bevölkerung mache Hamsterkäufe. So sahen zumindest die Regale aus, auch wenn sich die Marktangestellten redlich bemühten, die Regale immer wieder aufzufüllen.
Katharina und ich kauften uns ganz stilvoll je drei Piccolos, eine BiFi und eine Wacken-Ansichtskarte, schauten kurz beim Bäcker vorbei und fingen dann krampfhaft an, nach einer Toilette zu suchen. Überall gab es Dixiklos, nur offensichtlich nicht auf dem Weg zum Festival. Na ja... Um vom Harndrang abzulenken machten wir einen kurzen Stopp an einer Frittenbude und kauften uns etwas zu essen. Die Preise waren okay, der Geschmack der Pommes völlig den Preisen entsprechend, vielleicht schon ein wenig säuerlich, aber ich will gar nicht wissen, wie alt das Fritten-Fett in der Friteuse schon war...

Endlich wieder bei unserem Zelt angekommen, ruhten Katharina und ich uns noch ein wenig von der anstrengenden Shopping-Tour durch Downtown-Wacken aus und machten uns schließlich gegen 15 Uhr auf, das Festivalgelände zu stürmen und den ersten Act auf der Black-Metal Stage live zu sehen. Das erste Festival-Konzert meines Lebens und nebenbei bemerkt auch das erste richtige Metal-Konzert meines damals 22jährigen Daseins. Ja, ich hatte es geschafft. Jetzt war ich eine von den ganz großen und konnte in die Annalen des Wacken Open Air eingehen...

Fortsetzung folgt in Teil 3, sobald ich die blöde Running Order habe...
5.11.07 23:51


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