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Silverchair

Heute war es mal wieder so weit, ich hab in alten Zeiten geschwelgt und meine alten Silverchair CDs rausgeholt. Und wie ich mir so die Songs von Frogstomp, dem Erstlingswerk der drei Australier, anhöre, bekomme ich nicht mal mit, wie ich plötzlich den Text mitsinge. Alle Achtung, hätte nicht gedacht, ich könnte die Texte noch...

So, das war's erstmal, ich hab Kopfschmerzen und geh wohl jetzt schlafen. Gute Nacht. 

3.11.07 00:42


ようこそ、憂うつ。 私はあ

 
ようこそ、憂うつ。 私はあなたを愛しています!
 

5.11.07 11:52


Gazette Live in Köln - Konzert und drumherum

Besser spät als nie, hier ist nun endlich mein Konzert-Bericht zum Gazette Konzert in Köln. Vielleicht schaffe ich es demnächst auch endlich, meinen Wacken-Bericht zu schreiben, sofern ich die Running Order wiederfinde, ich weiß ja jetzt nicht mehr, welche Bands ich gesehen habe und welche nicht.
Der 22.10.2007, Sonntag, hat für mich recht früh angefangen. Um 8 Uhr klingelte mein Wecker, schließlich wollte ich noch duschen und mich ein wenig restaurieren, um nicht allzu zerstört auszusehen, wenn ich zu meinen persönlichen Event des Jahres gehe.

Mehr oder weniger schnell wurde ich mit der Wiederherstellung meines Gesichts fertig und versuchte mich daran, aus meinen langen Haaren eine halbwegs annehmbare Frisur zu basteln... Na ja, Versuch gescheitert...

Gegen halb zwölf machte ich mich auf den Weg zum Bahnhof um Rochi abzuholen. Nach fast einem Jahr der "Trennung" war die Wiedersehensfreude entsprechend groß. Kurze Zeit später, quasi in der Begrüßung, wurde beschlossen, einen Abstecher zu McDonals zu machen, bevor Sergej mit seinem Auto angebraust kommen würde um uns einzusammeln. Wir wurden also, noch immer futternd und schmatzend, von Sergej eingesammelt, es ging kurz zu mir und Rochi machte einen kurzen Abstecher in die Glaskeramikabteilung in meiner Wohnung, d. h. sie wollte Aoi und Konsorten wenigstens duftend und nicht miefig unter die Augen treten, was nach einer Nacht auf dem Bahnhof sicherlich der Fall gewesen wäre.

Gegen 14 Uhr machten wir uns dann auf den Weg nach Köln, wir rasten mit einer ziemlichen Geschwindigkeit über die Autobahn, was den Vorteil hatte, dass wir bereits gegen 16 Uhr in der Hauptstadt der Schwulenszene ankamen. Und wo wir schonmal bei Schwulen sind... Das erste Auto, auf das ich aktiv geachtet hatte, hatte natürlich direkt so einen schönen Gay-Flag-Aufkleber auf der Heckscheibe... Nomen est Omen...

Jedenfalls stellten wir das Auto in Nähe der Halle ab, auf dem Weg zu unserem Parkplatz konnten wir vor Entsetzen und Lachen kaum noch klar denken. Das Publikum sah, wie gewohnt bei JRock-Konzerten, aus wie an Karneval. Na ja, kein abwegiger Gedanke, schließlich waren wir in Köln und Köln zeichnet sich neben Schwulen auch durch Karneval und den Dom aus...

Trotzdem beschlossen wir, dass wir dort nicht lange bleiben konnten und wollten. Wir waren schon wieder hungrig. Also ging es das zweite mal an diesem Tag zu McDonalds, nach einer kleineren Irrfahrt wohlbemerkt. Warum gibt es in Köln so verdammt viele Einbahnstraßen, hää?

Etwas gesättigt ging es zurück zum Ort des Grauens, zur Live Music Hall... Nachdem wir gedacht hatten, es ist ja egal wo wir stehen, nen Platz in den vorderen Reihen werden wir nicht mehr bekommen, belehrte uns ein etwas heiseres "Mädchen" eines besseren und bat uns eindringlich, ja fast unter Tränen, uns hinten in die Schlange zu stellen, da "die Türen nicht aufgemacht werden, solange nicht alle in der Schlange stehen". Ja, wer's glaubt... Aber wir wollten keinen Ärger und keine kleinen Mädchen zum Weinen bringen, also beugten wir uns dem Willen der offensichtlich eigenhändig auserkorerenen "Chef-Organisatorin" und ihren Helfershelfern und reihten uns artig ein.

Ich muss ja zugeben, so eine Warteschlange hatte seine Vorteile. Man konnte schließlich in Ruhe über jeden Lästern, der es wagte, an einem Vorbeizugehen und dabei entweder a) Cellulite-Beulen oder b) ein grauenhaftes Outfit zu präsentieren. Wer danach noch meint, "erlaubt ist, was gefällt", der sollte mal drüber nachdenken, ob er vllt einen Termin beim Augenarzt braucht. Dementsprechend glücklich war ich dann doch, dass ich meine Brille nicht dabei hatte und alles, was weiter weg war als 5 Meter, doch recht verschwommen und unscharf erkannt habe. Besser ist das manchmal...

Zugegeben, ich habe keine Ahnung, wann die Türen geöffnet wurden, weil ich ab einem gewissen Punkt doch ziemlich angepisst war und Rückenschmerzen hatte... Oh, hatte ich erwähnt, dass mir auch schweinekalt war?

Jedenfalls waren wir irgendwann in der Halle drin, ich hatte mich schon auf stickige Hitze gefreut, aber nein, dort wo wir zuerst standen zog es wie Hechtsuppe... Was Leute angeht, die sich über Raucher beschweren: Einfach mal ruhig bleiben und den Raucher freundlich aber bestimmt fragen, ob er vllt ein paar Meter weiter gehen kann, wenn man sich durch den Rauch gestört fühlt, aber bitte nicht mehr pauschal sagen "ich hab Asthma". Ja und? Ich bin Raucher, was stört mich da anderer Leute Asthma?
Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass grob geschätzte 99% aller JRock-Konzertbesucher Asthma haben...

Zum Konzert selbst
Setlist: keine Ahnung, ich hab nicht mitgeschrieben, aber ich muss sagen, dass ich mich mehr als nur gefreut habe, als mein absoluter Lieblingssong "Cockroach" vom Mini-Album "蛾蟇" gespielt wurde. Ja, jetzt kann ich sterben, denn ich habe Cockroach Live erlebt.

Bei "Calm Envy" hab ich mich kurze Zeit von Rochi huckepack nehmen lassen. Ein herrliches Gefühl, wenn man plötzlich einen gefühlten halben Meter größer ist und alles sieht, was auf der Bühne passiert, statt nur ab und an mal einen Blick zwischen tausenden Köpfen hindurch zu erhaschen.

Ich habe auch keine Ahnung, bei welchen Liedern ich Hand in Hand mit Rochi so am bangen war, dass Sergej, der hinter mir stand, mehrmals meinen Zopf ins Gesicht bekommen hat... Ich weiß aber, dass ich danach im Nacken absolut kein Gefühl mehr hatte und dachte, mein Kopf würde einfach so nach vorne fallen, ohne das ich etwas dagegen tun könnte. Na ja, so war es ja auch. Ohne Zuhilfenahme beider Hände hab ich meinen Kopf nicht wieder in eine aufrechte Position bewegen können...

Gegen 23 Uhr war das Konzert zu Ende. Aber auf die Uhrzeit lass ich mich nicht festnageln... Nachdem ich meine Jacke, Rochi's Jacke und Sergej's Jacke an der Garderobe erkämpft hatte, ging es ins Auto, nochmal zu McDonalds und ab auf die Autobahn. Kaum dass wir auf der Autobahn waren, war Rochi eingeschlafen, zumindest kurz, danach weiß ich's nicht, weil ich selbst ins Land der Träume gegangen war und von erotischen Szenen mit Aoi träumte... Glaube ich jedenfalls, da ich mich in den seltensten Fällen an meine Träume erinnern kann...

Gegen halb zwei in der Nacht kamen wir in Bielefeld an, wurden von Sergej bei mir abgeladen. Rochi und ich kämpften uns müde in den Fahrstuhl (sicher bin ich mir allerdings nicht, kann auch sein, dass wir das Treppenhaus genommen haben). Und während Rochi im Bad war, pustete ich (mit meiner Raucherlunge, das ist fast wie ASTHMA!!!!!!!!!!!!!) die Luftmatratze auf. Merkwürdigerweise war mir nicht mal schwindelig davon und ich hab anschließend erstmal gemütlich eine Zigarette geraucht.

Mit laufendem Fernseher sind Rochi und ich dann eingeschlafen.

Der Wecker klingelte am nächsten Tag gegen 10 Uhr. Dann nochmal um halb elf. Um elf klingelte der Wecker wieder. Zwischen kurzen Phasen des wach-seins war ich immer wieder wie im Koma (dieser Zustand dauert bis heute an, ich habe einen echt merkwürdigen Schlafrhytmus bekommen). Während ich dann einmal kurz wach war, schrieb ich meinem Chef eine eMail, dass ich nicht arbeiten kommen könnte, da mein Körper ein einziger, großer Schmerz war. Das war Tatsache.

Vollständig wach war ich dann erst am frühen Nachmittag. Gegen 16 Uhr brachte ich Rochi zum Bahnhof und es hieß wieder einmal Abschied nehmen.

Wieder zu Hause tat ich das erstbeste, was mir einfiel: Schlafen. Ganz viel schlafen. Ich glaube, ich hab die Schlafkrankheit...

Abschließend darf ich sagen, dass mir das Konzert sehr gut gefallen hat, es kommt jedoch nicht an D'espairsRay in Hamburg letztes Jahr heran, was aber daran liegen kann (und vermutlich auch wirklich daran liegt), dass die Markthalle in Hamburg wesentlich kleiner, überschaubarer und intimer ist als die Live Music Hall. Musikalisch konnten Gazette überzeugen, das ist zugegeben etwas, woran ich vorher noch die meisten Zweifel hatte. Es ist doch erstaunlich, dass ein Poser wie Aoi während seiner Verrenkungen noch einwandfreie, saubere Töne aus seiner Gitarre zaubern kann.


Noch ein kleiner Spoiler anbei (ein Blogeintrag eines Bekannten von mir, der gesamte Blog ist zu finden unter
endeneu )

Visual Kei Impressionen aus Köln
Gestern in Köln haben wir kurz bevor wir angekommen sind einen Stop am Burger King gemacht. Da war ich auf den ersten Blick erstaunt weil das Puff da rappelvoll war. Auf den zweiten Blick merkte ich aber dass 90% der anwesenden den gleichen Stil/die gleiche Stillosigkeit hatten… Der großteil der Anwesenden waren irgendwelceh Gören im Alter von 12 bis 14 Jahren. Alle waren ein bisschen Pop-Punk-Gruftie mässig gekleidet und schauten leidend durch die Gegend. Mitfahrerin Vanessa hatte dann den Mut ein kleines pickeliges Mädchen anzusprechen was denn hier los ist. Da erfuhren wir das da wohl grade (nachmittags um 15 Uhr, zielgruppengerecht also) ein Konzert der total hippen, Tokio Hotel in den Boden stampfenden, killermäßig geilen Visual Kei Band “The Gazette” war. Ein Blick heute auf die Homepage der Rüpelbande zeigt mir das Bill Kaulitz doch gar nciht so schlimm aussieht und das es immer noch eine Schublade unter der vermeintlich untersten Schublade gibt die irgendwelche Musikproduzenten aufreissen können. Nunaj, schockiert sassen wir dann in dem Burger King, umgeben von 100 Depri-Kröten und folgender Satz fiel an unserem Tisch: Wenn meine Tochter so traurig gucken wprde, würd ich sie schlagen bis sie lacht. Und womit?…mit Recht by: LeSven
5.11.07 13:46


last.fm und Wacken

Jetzt warte ich schon seit unerträglichen 20 Stunden auf meine Wochencharts von last.fm ... So langsam dürften die mal berechnet sein. Ich will meine neue Nr. 1 wissen... Meine Tipps liegen derzeit so:

Entweder ist heidi., jealkb oder D'espairsRay auf Platz 1, aber ich weiß es nunmal nicht, solange die dämlichen Charts nicht berechnet sind... Mannooooo....

Außerdem suche ich seit gestern verzweifelt die Running Order vom Wacken 2007... Ich will schließlich endlich meinen Bericht schreiben, aber ich weiß jetzt nicht mehr, welche Band ich wann gesehen hab, das waren einfach zu viele... Verdammt nochmal....

5.11.07 22:03


Wacken Open Air, Review Teil 1

AAAAARGGHHHHH!!!!
Bis ich die verdammte Running Order gefunden habe, schreib ich schonmal, wie wir hingefahren sind und wie wir unser Zelt aufgebaut haben, danach kommt dann endlich, mit einiger Verspätung, die Wacken-Review....


Also, los ging es am Abend des *in Kalender nachschau* 01.08.2007. Nachdem ich mir in einer endlosen Prozedur einen Schlafsack und die Isomatte meiner Eltern erschnorrt hatte, was mit erheblichem finanziellen Aufwand verbunden war, da ich ja erstmal zu meinen Eltern hinfahren musste, und meine rote Reisetasche mit allerlei Krams und Lebensmitteln vollgestopft hatte, die ich nicht alle gebrauchen konnte, machte ich mich gegen 20 Uhr Bielefelder Ortszeit auf den Weg zu Katharina.

Bei Katharina wurden dann noch einmal nähere Details besprochen, wie etwa unsere persönliche Running Order, die ich nur zu gerne hier einfügen würde, die ich aber leider nicht habe...

Gegen 21 Uhr kam Katharina's Vater in dem dunkelblauen Golf, Katharina's Bruder Stefan auf dem Beifahrersitz und bester Festivalstimmung. Von Bielefeld ging es erst einmal zum Osnabrücker Bahnhof, von wo aus unser Bus uns gen Norden bringen sollte.

Nach einem kurzen Besuch im McDonalds stieß ein junger Italiener Namens Gianni zu uns. Wir unterhielten uns mit Händen und Füßen sowie auf Englisch gepaart mit Deutsch und dem typsich westfälischen "Slang", was zu allerlei Missverständnissen führte, die jedoch schnell wieder berichtigt werden konnten.

Pünktlich um 23:30 Uhr quietschte der Bus der Bock Tours um die Kurve, hielt nach einem schnwungvollen Schlenker fast neben uns und öffnete fix seine Pforten. Unsere Taschen und Zelte und dergleichen mehr wurden schnell in den Ladeluken verstaut und es ging los. Im Bus: STIMMUNG PUR! Zumindest bei den Leuten, die nicht schon völlig betrunken oder eingeschlafen waren, aber auch bei den nüchternen Insassen des Busses hielt sich die Euphorie und Vorfreude in Grenzen, waren wohl alles stille Genießer... Stefan beschwerte sich als erstes einmal über die im Bus laufende Musik, während Katharina und ich einfach nur überglücklich waren, dass wir im Bus rauchen durften. Wer konnte schon stundenlang in einem Bus sitzen und nur alle paar Stunden bei den Pinkelpausen rauchen? Na? Richtig, niemand, sofern er kein Pseudo-Raucher war...

An diversen Rasthöfen entlang der Autobahn wurden noch ein paar Leute eingesammelt. Auf dem zweiten Rasthof waren wir ein richtiger Wacken-Konvoi: 3 Busse der Niebäumer Busgesellschaft, alle auf dem Weg zum größten Metal-Festival Europas. Und bei Gott, was waren da komische Menschen dabei... Metal-Nerds, ähnlich derer, die beim Pro7 Format "das Model und der Freak" stilsicher vorgeführt worden sind. Na ja, jedem, wie's ihm gefällt, Augen zu und durch, "es sind nur drei Tage, nicht der Rest deines Lebens!" sagte ich mir immer wieder und kletterte in den Bus zurück.

Katharina und ich hatten uns ziemlich gute Plätze im Bus ergattert, in der zweiten Reihe links, so saßen wir schön weit vorne aber nicht so weit vorne, dass wir direkt auf die Straße hätten gucken können, was besonders mich sehr beruhigte.

Die ganze Busfahrt über beschwerte Stefan sich über die Musik, er war kurz vorm explodieren, wegen des Kinder-Metals. Ich fand die Musik gut und hatte anfangs befürchtet, die ganze Busfahrt über Death Metal hören zu müssen... Ich glaube, dann wäre ich früher oder später aus dem Bus geflüchtet oder hätte mir Schokoriegel (in Ermangelung von Oropax) in die Ohren stopfen müssen.

Glücklicherweise waren die Straßen schön leer, kein Wunder, schließlich war es schon mitten in der Nacht.

Als wir durch Hamburg kamen und durch den Elbtunnel mussten ist mir zwar fast das Herz stehengeblieben, aber man muss manchmal auch Opfer bringen. Ändert aber nix daran, dass ich keine Tunnel mag, so lange wie den Elbtunnel schon mal gar nicht!

Jedoch waren wir nach einem Blick auf die Uhr recht verwundert, als wir durch sehr ländliche Landschaft fuhre. Die geplante Ankunftszeit war 6 Uhr morgens, jetzt war es aber erst kurz nach 3 Uhr nachts und wir waren nicht mehr wirklich weit von Wacken entfernt, hatten grade Itzehoe hinter uns gelassen, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe. Das "warum" bei der Frage warum die Ankunftszeit so spät war, obwohl wir doch schon fast da waren, erklärte sich, als wir um die nächste Kurve bogen und vor uns eine ellenlage Schlange stehender Autos sahen. Schön und gut. Einige der Autofahrer hatten bereits Campingstühle neben ihren Vehikeln aufgestellt und/oder tranken Vodka pur aus der Flasche, manche auch aus Gläsern oder Plastikbechern. Der Grünstreifen zu beiden Seiten der Straße glich einem Schlachtfeld, überall lagen leere Flaschen, Dosen und anderer Unrat verstreut und ich war mir sicher, dass es dort nur einmal im Jahr so aussah und zwar dann, wenn die Metal-Lawine über Schleswig-Holstein rollte... Ja gut, das aufräumen sollte meine Sorge nicht sein, für das Aufräumen hatte ich schließlich indirekt bezahlt. Schwamm drüber also.

Unser Busfahrer, ein sehr netter Kerl übrigens, rief fix den Reisveranstalter vor Ort an und klärte uns wenig später mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf, warum wir jetzt wie bestellt und nicht abgeholt auf der Straße standen. Vorher hatte es schon Mutmaßungen meinerseits gegeben, dass sich der Verkehr aufgrund verschärfter Drogenkontrollen staute (auch nur, weil ich am Wochenende zuvor eine kleine Doku über das Wacken im NDR gesehen hatte). Laut offizieller Quelle war es aber folgendes:

Aufgrund der Wetterverhältnisse der vorangegangenen Tage und Wochen war der Boden auf dem gesamten Gelände so aufgeweicht und matschig, dass man nicht mit Auto's oder Wohnwagen auf den Campground durfte, im Gegensatz zu den vorherigen Festivaljahren. Also musste man ein Auto nach dem anderen zu einem Parkplatz durchwinken, dort wurde ausgepackt und man durfte zu Fuß zum eigentlichen Gelände latschen.

Jaha, da stieg unsere Stimmung endlos, wir wurden fast euphorisch, weil wir uns natürlich auf einen langen Fußweg mit schwerem Gepäck freuten...

"Also... einige stehen hier wohl schon seit heute nachmittag. Cheffe meinte aber, wir dürften in ca. 3 bis 4 Stunden endlich da sein. Wer nicht so lange warten will darf auch ruhig zu Fuß gehen, ist nicht mehr weit, vielleicht 1 1/2 Km." klärte uns der Busfahrer nach einem weiteren Telefonat auf. Entsetztes Stöhnen und Raunen ging durch den Bus, gefolgt von einer Diskussion eines schräg hinter mir sitzenden Herrn aus Freiburg, der ernsthaft darüber nachdachte, zu Fuß zu gehen. So könnte er sich vielleicht noch einen guten Stellplatz für sein Zelt sichern. Sicher, das war eine Überlegung, die es wert war, darüber nachzudenken, sofern man kräftig genug war, tonnenschwere Zelte und Taschen durch die Gegend zu schleppen. Aber Katharina und ich schauten uns nur kurz an, schüttelten den Kopf und lehnten uns bequem zurück. "Wir ha'm ja Zeit."

Stück für Stück ging es weiter. Kurz vor sechs kamen wir mit dem Bus am Eingang vorbei. Dran vorbei? Richtig. Der Bus durfte ja nicht einfach irgendwo stehenbleiben, denn hinter unserem Bus waren noch ca. 20 weitere Busse, die sich ebenfalls um Fahrgäste und Gepäck erleichtern wollten.

In einem waghalsigen Manöver wendete unser Fahrer den großen Bus, unsere Tickets wurden verteilt und schon standen wir auf der Straße, den Blick starr auf das vor uns liegende Camping-Gelände gerichtet. Schnell Eintrittskarte gegen stylisches Armband getauscht und Full Metal Bag abgegriffen ging es ab auf's Schlachtfeld. "Shit... Wo sollen wir da bitte noch ein Zelt zwischenstellen?" An den Stellen, an denen die Zelte nicht komplett dicht an dicht standen, war der Boden derartig aufgeweicht, dass man nicht einmal gefahrlos hindurchlaufen konnte, ohne bis zu den Knien oder, schlimmer noch, bis zur Hüfte im Schlamm zu versinken. Es war zwischenzeitlich fast hell, wir waren müde und unsere Taschen waren uns natürlich viel zu schwer, als wir durch reinen Zufall eine trockene, freie Stelle auf dem Campground K entdeckten. Ja, Campground K, und das in einer Ecke, die nicht einmal sonderlich weit vom Festivalgelände UND den Bezahl-Toiletten entfernt war. Was hatten wir für ein Glück und Luxus in dieser matschigen Einöde.

Aber jetzt, wo das Stellplatzproblem gelöst war, standen wir vor der nächsten Misere: Zelte aufbauen. Weder Katharina noch Stefan hatten wirklich viel Erfahrung mit dem Campen. Aber glücklicherweise war ich so oft mit meinen Eltern zelten gewesen, dass zumindest das Iglu ein Kinderspiel für mich war bzw. gewesen wäre, wenn da nicht eine Stange zu viel dabeigewesen wäre und Katharina und Stefan meinen Anweisungen besser Folge geleistet hätten. Na ja, nach etwa 10 Minuten stand das Iglu und Stefan machte sich daran, sein mickriges Kriechzelt zusammenzubauen. Eine einzige Katastrophe. Was man auch tat, das dämliche Zelt blieb einfach nicht stehen... Tagsüber war das okay, Stefan durfte sich nachts nur nicht bewegen, dann ging das... Ach ja, Wind und Leute, die über die Schnüre stolperten, waren übrigens auch tödlich für dieses... Zelt. Ich bezweifle immer noch, ob das wirklich ein Zelt war oder nur ein übergroße Hülle für einen übergroßen Schlafsack, verstärkt mit zwei Stangen...

Nachdem Katharina und ich festgestellt hatten, dass unser Zelt doch nicht ganz korrekt aufgebaut war, dass das Überzelt leider mit der falschen Seite in die falsche Richtung zeigte und damit die Öffnungen vertauscht waren, richteten wir uns häuslich ein, aßen eine Kleinigkeit und machten ein Nickerchen...

So weit, so gut.

Nach unserem Schönheitsschlaf drehten wir eine kleine Runde über das Gelände, versuchten uns zu orientieren, kauften Toiletten-Karten, besorgten uns eine Tasse heißen Kaffee und beschlossen dann, ins "Dorf" in den Supermarkt zu gehen um ein paar Erledigungen zu machen, bevor der eigentliche Kampf, das eigentliche Festival gegen 16 Uhr seinen Auftakt auf der Black Metal Stage haben würde. Nach dem Weg ins Dorf brauchten wir nicht fragen, schließlich waren wir mitten in der Nacht durch gefahren und brauchten jetzt nur noch den vielen langhaarigen, vorwiegend schwarz gekleideten Menschen mit den Bierfahnen folgen. Es war wie eine große Herde, besser eine Ameisenstraße: Auf der rechten Straßenseite gingen Leute ins Dorf, auf der linken Straßenseite in Richtung Festivalgelände, schlängelten sich Autos und noch mehr Menschen zum Campground A-Z.

Von überall her tönten laute WACKEEEEEEENNNNNN-Rufe, gefolg von "Spiderschwein" oder "Helga". Katharina und Stefan fragten sich "Warum rufen die nach unserer Mutter?" Wir wissen es bis heute nicht, aber ich habe neulich im StudiVz in einer von vielen Wacken-Gruppen gelesen, Helga sei tot. R.I.P.
Finally kamen wir an einem Schlecker-Markt an, rauschten in das Geschäft, ich erstand einen Labello und wieder raus aus dem Laden, ab in Richtung Edeka. Wieder ein Knackpunkt: Welchen Edeka nehmen wir? Schließlich gibt es in Wacken sagenhafte zwei Edekas und massig Apotheken, eine Sparkasse und eine Volksbank. Da kann man schon gut leben, denke ich, zumindest an den übrigen 362 Tagen im Jahr, in denen das kleine Örtchen vom Metal befreit war.
Wir entschieden uns letztlich für den Edeka, der weiter weg war, in der Hoffnung, nicht noch mehr Leute wären auf die Idee gekommen, ebenfalls diesen Supermarkt aufzusuchen und wir hätten vielleicht nicht so eine lange Schlange vor uns. Tja, falsch gedacht. So viele Menschen... Das war beinahe beängstigend. Ich hatte einen Moment lang das Gefühl, ich befände mich in einer Krisengegend und die gesamte Bevölkerung mache Hamsterkäufe. So sahen zumindest die Regale aus, auch wenn sich die Marktangestellten redlich bemühten, die Regale immer wieder aufzufüllen.
Katharina und ich kauften uns ganz stilvoll je drei Piccolos, eine BiFi und eine Wacken-Ansichtskarte, schauten kurz beim Bäcker vorbei und fingen dann krampfhaft an, nach einer Toilette zu suchen. Überall gab es Dixiklos, nur offensichtlich nicht auf dem Weg zum Festival. Na ja... Um vom Harndrang abzulenken machten wir einen kurzen Stopp an einer Frittenbude und kauften uns etwas zu essen. Die Preise waren okay, der Geschmack der Pommes völlig den Preisen entsprechend, vielleicht schon ein wenig säuerlich, aber ich will gar nicht wissen, wie alt das Fritten-Fett in der Friteuse schon war...

Endlich wieder bei unserem Zelt angekommen, ruhten Katharina und ich uns noch ein wenig von der anstrengenden Shopping-Tour durch Downtown-Wacken aus und machten uns schließlich gegen 15 Uhr auf, das Festivalgelände zu stürmen und den ersten Act auf der Black-Metal Stage live zu sehen. Das erste Festival-Konzert meines Lebens und nebenbei bemerkt auch das erste richtige Metal-Konzert meines damals 22jährigen Daseins. Ja, ich hatte es geschafft. Jetzt war ich eine von den ganz großen und konnte in die Annalen des Wacken Open Air eingehen...

Fortsetzung folgt in Teil 3, sobald ich die blöde Running Order habe...
5.11.07 23:51


endlich...

Jaaaaaaaaaa, meine Charts sind da!

Wider erwarten ist heidi. sehr weit abgeschlagen auf Platz 6 gelandet, aber jealkb ist auf Platz 1 und D'espairsRay auf Platz 2, so falsch lag ich mit meiner Vermutung also nicht ^^

Die Charts im Einzelnen, zumindest die aktuellen Top-Ten:


1
jealkb
153

2 Spielen DéspairsRay
121

3
SEX MACHINEGUNS
79

4
Psycho le Cému
78

5 Spielen Silverchair
54

6
heidi.
52

7
仙台貨物
51

8 Spielen ムック
47

9 Spielen Malice Mizer
39

10 Spielen BUCK-TICK
37

 

Sop, hoffentlich dauert es nächste Woche nicht wieder so lange, bis die Charts da sind. Einen Favoriten habe ich bereits für Platz 1, sofern sich mein Hörverhalten in dieser Woche nicht noch großartig ändert: Die Ärzte, von denen hab ich derzeit an die 200 mp3's auf der Festplatte, die ich letzte Nacht komplett durchgehört habe, als ich nicht schlafen konnte...

Werde mich jetzt ins Bettchen legen, hab schon genug geblogged und geposted heute, es ist Zeit für's Bubu machen! XD

6.11.07 01:40


Dienstag = Kinotag

Ich war heute mal wieder im Kino und habe mir "nach 7 Tagen ausgeflittert" angesehen.

Sehr zu empfehlen der Streifen! Zumindest für diejenigen, die auf Komödien stehen, die leicht mit Romanze angehaucht sind.

Ist wirklich ein guter Film, Ben Stiller und sein Papa sind einfach der Knüller ^^ 

7.11.07 01:45


Achmed - the dead terrorist

Selten so gelacht! XD

Allerdings beschleicht mich jetzt das dunkelbraune Gefühl, ich hätte bald das FBI an mir dran, immerhin benutze ich hier das böse Wort mit "T"...  Ich leg noch einen drauf: BOMBE! Okay... Ich werde mich jetzt ins Ausland absetzen, irgendwohin, wo es einen langen Sandstrand mit Palmen und Rum gibt...

 

7.11.07 12:33


fundsache auf myspace, aber mit eigenen Antworten XD

1. Spell your name without any A?
Kthrin

2. Are you single?
Yes, single and not really happy with it... Oi, that's a bad thing, isn't it?

3. Whats your favorite number[s]?
17

4. What are you listening to right now?
System of a Down - Streamline

6. Where do you wish you were right now?
at my granny's

7. What should you be doing right now?
cleaning and doing laundry, but I hate to do stuff like that, lazy as I am... ^^

8. Do you like anyone?
Yep, I like myself sometimes and some of my closer friends, but at the moment nothing like "having a crush", I passed that "stage"

9. Did you ever want to be a doctor?
Never ever, no

10. Do you believe in God
I only believe in things I can see and, even better, grab...

11. Did you ever want to be a nurse?
No, never

12. What was the last thing you drank:?
Latte Macchiato

13. What was the last thing you watched?
A talk show

14. Who was the last person you talked to on the phone?
My good and close friend Katharina

15. Who was the last person to call you?
*points to answer to question 14*

16. Who was the last person to text you?
Ingo

17. Top?
red pullover

18. Trousers?
black cord pants

19. Straight hair or curly hair?
Straight but sometimes I even extend it to a sleek-look XD

20. What plans do you have for tonight?
watch TV and talk to a friend from Lüneburg on the phone ^^

21. Do you hate liars?
I do, yes, though I also tend to lie sometimes... If the situation wants me to lie, yes...

22. What have you done in your past that you regret?
Can't think of anything, else than avoiding meeting some guys who betrayed me, well, kind of... ^^

23. What do you want to be when you grow up?
Successful in my job, so... Well, I want to have the powers to go even further and encourage myself a little more ^^

24. Have you ever been arrested?
no, never got caught XD

25. Did you ever have your heart broken?
everytime, yes

26. Have you ever wanted someone but you knew you couldn't?
always, yes. No one wants me, what a pity. I'm a pretty good girl, you know?

27. How are things between you and your parents?
Very good, since I moved out of their house... ^^

28. Do you like your life?
Not that much at the moment, but I hope this phase will pass me by really quickly ^^

29. What is your favorite love movie?
I don't specifically like love movies... But to pick one I'd say "Shaun of the dead", a romantic comedy with zombies, that's a good mix ^^

30. How long have you had myspace?
Can't remember. For like... 1 1/2 years or something?

31. Has anyone close passed away?
Not in the past weeks or months, no.

32. Have you ever not been able to get someone out of your head?
Very often yes

33. Do you ever wish you were famous?
Sometimes yes, I would have a better bank account then and could by some of the things I want really badly, right?

34. What does your MySpace headline mean?
"No rap or hip hop friend requests" Do I really have to explain that?

35. Elaborate on your default photo:?
none

36. Who is the first person on your top 8?
My close friend Katharina ^^

37. Why are they first?
Because I like her very much and she's one of the most important persons to me and my life.

38. Any celeb you would marry?
There are some I could imagine to spend much time with... Yes. But I don't want to name any of them, in fact you might not know any of them XD

39. Mood?
tired and pissed off *points to answer to question 7*

40. Have you ever sung in front of a large audience?
Yeah, I did as I participated our school choir in class 6 I think XD

7.11.07 15:40


Running Order vom Wacken 2007

Jaaaaaaaa, endlich habe ich sie, die Running Order!!! Jetzt kann ich endlich meine Wacken-Review zu Ende schreiben, aber erst kümmer ich mich um den Haushalt, das abtippen kann ich auch später in Ruhe erledigen. Oh, essen muss ich auch, hab ganz schön hunger....
7.11.07 15:55


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